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Schnee für die Sauna - Eine völlig neue Abkühlung

Die Abkühlung im Schnee ist eine Wohltat und stimuliert die Sinne auf verschiedenen Ebenen: Tiefe Atemzüge erfrischen die Lungen, die kalte Luft kühlt den Körper von Kopf bis Fuß. Die winterliche Umgebung erfreut das Auge, während ein dezenter Duft und passende Akustik eine entspannende Stimmung schaffen. So wirkt die frisch verschneite Landschaft für einige Minuten, wer möchte darf sich zusätzlich mit Schnee einreiben.

Kälte ist wichtig

Die Abkühlung ist ein wesentlicher Bestandteil des Saunierens und hat ganz besonderes Potenzial für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Nur in Kombination mit der Kälte stärkt die Sauna das Immunsystem, fördert die Durchblutung und kurbelt den Stoffwechsel an. Im Unterschied zu den traditionellen nassen Kälteanwendungen ist die Schneesauna eine trockene Kälte, das macht die Anwendung angenehm und überzeugt auch die Kältemuffel.

Schnee für die Gesundheit

Kälte wird seit jeher angewandt zur Stärkung des Immunsystems und zur Förderung der Durchblutung. Vor allem im Wechsel mit Wärme kommen diese Effekte besonders zum Tragen, zudem wird der Stoffwechsel angeregt. Die Schneesauna bietet dabei eine durchaus schonende Kälte, bei -10° C kühlt der Körper kontinuierlich über mehrere Minuten ab. Je nach Aufenthaltsdauer intensiviert sich das Erlebnis, abhängig vom individuellen Bedürfnis nach Abkühlung.

Schneesauna - Spa & Wellness
  • Aufwärmphase in der Sauna

    Sich sitzend oder liegend für ca. 12-15 Minuten in der Sauna entspannen, je nach physischer Verfassung. Körper und Geist können die wohltuende Wärme genießen und aufnehmen.

    Aufwärmphase in der Sauna
  • Abkühlphase im Snowroom

    Den SnowRoom mit Pantoffeln oder Socken und mit einem Handtuch eingewickelt betreten. Sitzend oder stehend die Lungen durch tiefe Atemzüge erfrischen und eventuell schmerzende Bereiche mit Schnee einreiben. Die Aufenthaltsdauer sollte 3-5 Minuten für Frauen und 4-8 Minuten für Männer betragen, kann aber je nach körperlicher Reaktion und der Anwendungshäufigkeit des SnowRooms variieren.

    Abkühlphase im Snowroom, Schneeraum
  • Entspannungsphase bei Umgebungstemperatur

    Nach dem SnowRoom mindestens 15-20 Minuten entspannen, um dem Körper Zeit zu geben, die positiven Effekte der Behandlung wirken zu lassen. Der Zyklus kann mehrmals hintereinander wiederholt werden. Spätestens nach drei Durchgängen im SnowRoom, braucht der Körper eine etwas längere Pause, damit er sich von der Anstrengung erholen kann. In jedem Fall muss auf eine ausreichende Erwärmung und auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

    Entspannungsphase bei Umgebungstemperatur

Die Effekte der Anwendung

Die Methode kann eine Reihe an positiven Effekten bewirken, vor allem bei regelmäßiger Anwendung:

  • Kräftigung der Blutgefäße
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Verbesserung des Kreislaufs und der Sauerstoffzufuhr im Gewebe
  • Schmerzlinderung
  • Kräftigung des Immunsystems
  • Tiefe Entspannung
  • Wohltuende Wirkung auf Atemwege und Linderung von Allergiesymptomen
  • Blutgefäßtraining

    In der Sauna erweitern sich die Blutgefäße, die rasche Abkühlung danach führt zu einer Kontraktion der Gefäße. Sich wiederholende Warm-Kalt-Reize, besonders als Serieneffekt, führen zu einer Erhöhung der Rückstromgeschwindigkeit des Blutes in den Venen, zu einer verbesserten Klappenfunktion und damit insgesamt zu einem besseren Funktionieren des gesamten Venensystems.

  • Herz-Kreislauf-System

    Durch die Abkühlung im SnowRoom wird das Herz-Kreislauf-System zunehmend gefordert. Nach dem Verlassen des SnowRooms unterschreitet die Herzfrequenz meist sogar wieder den Ausgangswert vor dem Saunagang. Die Benutzung des SnowRooms ist einer körperlichen Belastung gleichzusetzen, die für einen 75kg schweren Menschen eine ungefähre Laufleistung von 8km/h in der Ebene für ca. 20 Minuten ausmacht. Im Falle einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Muskeln und Fettverbrennung

    Die Anregung des Stoffwechsels durch den Wechsel von Wärme und Kälte unterstützt die Fettverbrennung und Entschlackung. Durch die wechselnden Warm- und Kaltreize werden auch die Muskeln stimuliert. Die Muskeln leisten mehr Arbeit, weil sie Wärme produzieren müssen. Das ist für den Stoffwechsel ein zusätzlicher Stimulus.

  • Gelenke

    Bei chronischen Schmerzen von Muskeln und Gelenken kann die Anwendung im Schneeraum Linderung verschaffen. Die schmerzende Stelle wird mit Schnee, nach einer Pause wird die Anwendung zweimal wiederholt. Die Kälte setzt die Schmerzempfindung vorübergehend herab, so dass Gelenke oft nicht mehr weh tun. In der Folge schüttet der Körper die positiven Botenstoffe Endorphin und Serotonin aus. Bereits nach wenigen Minuten wird die Beweglichkeit verbessert. Für einen Langzeiteffekt wird die regelmäßige Anwendung der Methode empfohlen (alle 2 Wochen).

  • Haut und Sauerstoffversorgung

    Die verbesserte Durchblutung führt zu einer besseren Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Die verbesserte Stoffwechselsituation fördert die Entschlackung und Festigung des Gewebes bei gleichzeitig höherer Elastizität. Die Haut wird straffer und geschmeidiger. Für eine langfristige Wirkung wird eine regelmäßige Anwendung empfohlen.

  • Immunsystem

    Kälte stärkt die Abwehrbereitschaft im Körper, unter anderem aufgrund der verbesserten Durchblutung, zum anderen durch die erhöhte Sauerstoffversorgung im Gewebe. Freie, schädliche Radikale können besser entschärft werden und das Abwehrsystem wird somit gestärkt. Neben ausreichend Schlaf, ausgewogenem Essen und einem gesunden Darm gehört die Kälte zu den stärksten immunstimulierenden Faktoren.

  • Mentale Stärke

    Während die Wärme der Sauna eher zu Trägheit und Müdigkeit führt, wirkt bereits eine kurze Kälteeinwirkung aktivitätssteigernd und bei Stress beruhigend. Durch die trockene Kälte wird besonders unser vegetatives Nervensystem ins Gleichgewicht gebracht, Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit verbessern sich, der anregende Effekt ist unmittelbar nach der Anwendung zu spüren. Auch ein verbesserter Schlaf wird häufig beobachtet.

  • Regeneration nach dem Sport

    Für Sportler ist die Kälteanwendung wertvoll, weil sie die Leistungsbereitschaft steigern kann, besonders aber erhöht sich die Regenerationsfähigkeit. Der Körper ist nach dem Training schneller wieder fit. Das ist dem Gefäßtraining und dem entschlackenden Effekt auf die Muskulatur zu verdanken. Die Anwendung von Schnee kann außerdem Entzündungen, Schmerzen und Schwellungen lindern. Hierfür werden die betroffenen Stellen mit Schnee eingerieben: Dreimal für ca. 5-10 Minuten im Schneeraum den Muskel zuerst kurz und heftig mit Schnee und dann stark mit einem Handtuch abreiben.

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